Willkommen auf deinem Weg zu mehr Selbstvertrauen!

Manchmal frage ich mich, wann eigentlich dieser Anspruch entstanden ist, dass Selbstbewusstsein immer laut und sichtbar sein muss. Früher hieß es oft: „Sei einfach du selbst, dann klappt das schon.“ Aber in all den Gesprächen der letzten Jahre habe ich gemerkt, dass so ein Satz selten weiterhilft—im Gegenteil, er schiebt die Verantwortung auf die Einzelnen ab, ohne ihnen echte Werkzeuge zu geben. Und dann beobachtet man, wie viele Menschen, selbst die mit scheinbar perfektem Auftreten, im entscheidenden Moment ins Schwimmen geraten. Echte Sicherheit entsteht aus Verständnis, nicht aus bloßem Nachahmen. Ich erinnere mich an eine Kollegin, die immer als besonders souverän galt – bis sie bei einer spontanen Präsentation komplett blockierte. Was ihr fehlte, war nicht Wissen, sondern die Fähigkeit, mit dem Ungeplanten umzugehen. Was viele unterschätzen: Wer echtes Selbstvertrauen entwickelt, gewinnt weit mehr als nur die Fähigkeit, sich durchzusetzen oder vor Gruppen zu sprechen. Wer sich seiner Stärken bewusst ist, kann auch in stilleren Momenten überzeugen—zum Beispiel durch die Art, wie er zuhört oder Fragen stellt, die andere gar nicht kommen sehen. Und manchmal, wenn man in einem Meeting bemerkt, wie zwei Kollegen aneinander vorbeireden, merkt man plötzlich, wie viel subtiler Einfluss eigentlich ist. Es ist die Entscheidung, wann man eingreift und wann nicht. Oder die Klarheit, die man im Umgang mit schwierigen Kunden ausstrahlt, ohne laut zu werden. Dieses Gespür, das sich mit der Zeit schärft, hat oft mehr Gewicht als jede Redegewandtheit. Und es schützt einen auch vor der üblichen Erschöpfung, die entsteht, wenn man immer nur eine Rolle spielt. Axyronel hat, das spüre ich fast täglich, dieses Verständnis für die feinen Unterschiede in den Berufsalltag hineingeholt. Nicht nur, weil es in zahllosen Gesprächen mit Praktikern entstanden ist – sondern weil es sich immer wieder bewährt hat, das Theoretische zu hinterfragen. Es geht weniger darum, sich eine neue Maske aufzusetzen, sondern vielmehr um die Fähigkeit, in überraschenden Situationen ruhig und handlungsfähig zu bleiben. Selbstentwicklung, wie wir sie verstehen, ist kein Zustand, sondern ein Prozess, in dem man lernt, eigene Grenzen zu erkennen und trotzdem weiterzugehen. Manchmal ist die größte Stärke das Eingeständnis, etwas nicht zu wissen—und genau dann spüren andere, dass da jemand steht, der wirklich verstanden hat, worum es geht.

Das Tempo dieses Kurses ist… manchmal fast wie ein Gespräch zwischen alten Freunden, dann wieder so sprunghaft wie ein Eichhörnchen am Morgen. Es gibt diese Momente, in denen alles einen Atemzug lang innehält – zum Beispiel, wenn eine kleine Übung plötzlich viel schwerer fällt als gedacht, und man sich wünscht, die Antwort käme von selbst. Dann wieder wird durch die Grundlagen gejagt, als müsste man einen Zug erwischen. Aber—und das ist typisch—kommt immer wieder derselbe Ausdruck zurück, fast wie ein Bumerang, gerade wenn man denkt, jetzt hätte man ihn endlich verstanden. Gestern im Kurs: Wir sollten unser Lieblingsessen auf Deutsch beschreiben, und jemand sagte plötzlich „Fischstäbchen mit Apfelmus“ – ich musste schmunzeln. Später, als wir Dialoge geübt haben, blieb mein Sitznachbar minutenlang an der Frage „Wie fühlst du dich heute?“ hängen. Manchmal frage ich mich, ob das ständige Wiederholen bestimmter Strukturen nicht fast ein bisschen wie das Stimmen eines Instruments ist—man wird langsam sicherer, auch wenn’s zwischendurch ordentlich quietscht.

Holen Sie sich interessante Informationen direkt in Ihr Postfach.